Navigation Menu

WÜRZBURG

 

In Würzburg führt der erste Weg zum Lusamgärtlein, wo sich im „Grashof“, nördlich des Neumünsterstifts, Walters Grab befindet. Es erinnert daran, dass Walther von der Vogelweide um 1230 in Würzburg oder in der Nähe der Stadt verstorben sein dürfte. 1888 entdeckte man, so Dehio, beim Bau eines Hauses die Arkadenreihe des Nordflügels vom Kreuzgang der Stiftskirche.

lusam

Das Lusamgärtlein beim Kreuzgang der Stiftskirche Neumünster Fotos J. Schrenk

1953 wurde das Baudenkmal restauriert. In einer Arkade des romanischen Kreuzgangs ist einer der Scheitelsteine mit dem Relief des auf dem Thron sitzenden Christus Salvator geschmückt. Im Innenhof befindet sich im Dunkel der Bäume die Grabstätte für den Minnesänger: ein mächtiger Steinquader mit einer Inschrift, die auf Michael de Leone zurückgeht. Auf dem 1930 errichteten Stein stehen immer ein paar Schalen bereit, mit denen es folgende Bewandtnis hat: im 18. Jahrhundert entdeckte ein Benediktinermönch aus Würzburg in einr Chronik einen Verweis auf den Wunsch des Dichters, man möge auf seinem Grab Futter- und Wasserschalen für die Vögel aufstellen.

Weitere Informationen»


Alle Autoren Alle Orte

Suchergebnisse